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Ladebox für Ihr Zuhause

Checkliste für die Installation Ihrer Ladebox in Haltern am See

Welche Vorteile bietet die Ladebox gegenüber einer normalen Steckdose?
  • Das Laden Ihres Elektroautos dauert an der normalen Haushaltssteckdose zwei bis fünf Mal länger als an einer Ladebox. Statt 2,3 kW – wie bei einer üblichen Haushaltssteckdose – sind sogar bis zu 22 kW möglich. 
  • Eine klassische 230 Volt-Steckdose ist auch nicht dafür ausgelegt, dauerhaft in Betrieb zu sein. Schon bei einer Ladezeit von weniger als einer Stunde kann sie überlastet werden, wenn die Leitung überhitzt. Das Risiko der Überhitzung und ein Abbruch des Ladevorgangs sind bei einer Ladebox so gut wie ausgeschlossen.
  • Ladeboxen müssen über besondere FI-Schutzschalter verfügen, die verhindern, dass Personen einen Stromschlag bekommen, etwa wenn eine Leitung defekt oder ein Kontakt feucht geworden ist. Über diesen extra Schutzschalter verfügen normale Haushaltssteckdosen nicht.
Reicht die Kapazität meines Hausanschlusses?
  • Sollte Ihr Hausanschluss durch andere Stromverbraucher bereits stark ausgelastet sein und Sie wünschen eine Ladebox mit einer Ladeleistung von mehr als 11 kW, müssen wir die Kapazität Ihres Anschlusses gegebenenfalls anpassen.
  • Für die Anpassung der Netzanschlusskapazität Ihres Hausanschlusses können zusätzliche Kosten anfallen. Darüber informieren wir Sie vorab.
Welche Leistung benötige ich überhaupt an meiner Ladebox?
  • Die Anschlussleistung Ihres Elektroautos oder Plug-in-Hybrid ist der begrenzende Faktor. Derzeit können z.B. die meisten Hybrid-Autos nur mit einer Ladeleistung zwischen 3,7 kW bis ca. 7 kW  geladen werden. Größere Anschlussleistungen der Ladesäulen sind also Zukunftsinvestitionen für größer dimensionierte Anschlüssen an den Elektromobilen in der Zukunft.
Wie viel Energie verbraucht eine Ladebox? Steigt damit auch meine Stromrechnung?
  • Die benötigte Energie ist abhängig von der Häufigkeit von Ladevorgängen, dem Ladestand der Batterie und anderen Faktoren. Ihre Stromrechnung wird steigen. Dafür bieten wir extra Mobil-Tarife an.
  • Mit unserem speziellen Stromtarif MOBILStrom profitieren Sie von attraktiven Konditionen, auch für Ihren Haushaltsstrom. Laufzeiten bieten wir für 12 Monate und 24 Monate an. So macht Elektromobilität doppelt Spaß!
Sind die Anschaffungskosten nicht sehr teuer? Welche Ladeboxen gibt es?

Folgende Modelle des Unternehmens innogy können Sie bei uns käuflich Erwerben oder über einen Zeitraum von 2 oder 5 Jahren bei uns mieten (Auf Wunsch kümmern wir uns auch um die Montage und die Installation). Alle eBoxen sind kompatibel mit allen in Deutschland hergestellten eAutos und haben eine Typ 2-Steckverbindung. Preise ohne Montage und inkl. der jeweils gültigen Mehrwertsteuer.

eBox white
Laden ohne Zusatzfunktionen
Leistung: bis zu 11 kW
Kaufpreis: 599,00 €
Miete: 27,20 € für 2 Jahre / 11,40 € für 5 Jahre 
Freischaltung per Schlüssel

eBox professional
Laden mit Zusatzfunktionen
Leistung: bis zu 22 kW
Kaufpreis: 1.390,40 €
Miete: 62,90 € für 2 Jahre / 25,40 € für 5 Jahre
Integriertes Kabel: optional
Freischaltung per eCharge, App
Näherungssensor zur automatischen Aktivierung
kompatibel mit weiteren intelligenten Lösungen
Hausverteilung vorab prüfen lasse, wegen 32 A-Absicherung!

eBox professional EKA
Laden und Abrechnen
Leistung: bis zu 22 kW
Kaufpreis: 1.504 ,00 €
Miete: 67,90 € für 2 Jahre / 27,40 € für 5 Jahre
Integriertes Kabel: optional
Freischaltung per eCharge-Plus-App und optional mit smartem Ladekabel bzw. RFID-Karte
kompatibel mit weiteren intelligenten Lösungen
Hausverteilung vorab prüfen lasse, wegen 32 A-Absicherung!

Kosten für die Anbindung an das Backendsystem eOperate
Einrichtung eOperate: 58,00 € einmalig
Einrichtung Messstellenbetrieb/Messdienstleistungen: 116,00 € einmalig
eOperate basic: 5,68 €/Monat
eOperate professional: 8,00 €/Monat
Messstellenbetrieb/Messdienstleistungen: 9,16 €/Monat
Weitere digital Services, z.B. Lastmanagement oder Direct Pay, auf Anfrage

 

Wird eine Ladebox gefördert?
  • Eine Ladebox wird unter bestimmten Voraussetzungen vom Land NRW bezuschusst, sofern der Strom aus 100 % erneuerbaren Energien besteht. Selbstverständlich tanken Sie Ihr Elektro-Auto mit unserem halternstrommobil Tarif besonders günstig mit 100 % nachhaltig erzeugtem Ökostrom auf.
  • Sämtliche Informationen zur staatlichen Förderung finden Sie unter folgendem Link:
    https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/p/progres_nrw_emissionsarme_mobilitaet/index.php
Wer darf die Ladebox installieren?
  • Die Installation muss durch einen zugelassenen Installateur vorgenommen werden. Ab einer Ladeleistung von mehr als 11 kW ist eine Genehmigung beim Netzbetreiber einzuholen. Nach erfolgter Installation ist dem Netzbetreiber ein Inbetriebsetzungsprotokoll vorzulegen.
Kann das Ladekabel beim Laden gestohlen werden?
  • Aktuelle Automodelle verriegeln den Steckeranschluss direkt mit der Zentralverriegelung. Darüber hinaus wird an den meisten Ladesäulen das Ladekabel ebenfalls verriegelt, sodass es beidseitig gesichert ist. Somit kann ein Ladekabel nicht einfach gestohlen werden.
Kann eine Wallbox an jedem Haus installiert werden?
  • Ja, theoretisch kann an jedem Haus eine Wallbox installiert werden. Für Wallboxen mit größeren Ladeleistungen muss jedoch der Stromanschluss überprüft und eine Genehmigung des jeweiligen Verteilnetzbetreibers eingeholt werden.
Wie informiere ich meinen Netzbetreiber Stadtwerke Haltern am See?
  • Bevor Sie Ihre Ladebox installieren, informieren Sie uns über Ihr geplantes Vorhaben. Nach derzeitiger Gesetzeslage sind Sie dazu verpflichtet, den Anschluss einer Ladeeinrichtung mit einer Leistung bis einschließlich 12kW für Elektroautos dem zuständigen Netzbetreiber vorab mitzuteilen! Ladeeinrichtungen mit mehr als 12 kW Leistung benötigen zudem eine Genehmigung vom Netzbetreiber.
  • Wir prüfen für Sie, ob Ihr Hausanschluss geeignet ist!
Warum muss ich eine Ladebox vor Inbetriebnahme beim Netzbetreiber anmelden?
  • Sollten Sie sich für unsere 11 kW-Variante entscheiden, muss dies dem Netzbetreiber gemeldet werden. Das dient lediglich der Information, so kann der Netzbetreiber besser lokale Belastungen einordnen und das Netz stabil halten.
  • Sofern Sie sich für unsere 22 kW-Variante entscheiden, muss für die Installation die Zustimmung des Netzbetreibers vorliegen, die Ladebox muss also genehmigt worden sein. Auch hier ist der Hintergrund die Netzstabilität.
Wie lässt sich die Ladebox gegen unbefugte Nutzung sichern?
  • Die innogy Ladeboxen verfügen über entsprechende Authentifizierungstechniken, um eine Nutzung durch Unbefugte zu verhindern. Diese unterscheiden sich je nach Modell, bspw. Freischaltung per App oder Schlüssel. 
Was ist bei dem Einbau einer Ladebox von Mehrfamilienhäusern zu beachten?
  • Bisher war es für Mieter und Wohnungseigentümer fast unmöglich, einen Stromanschluss für ihr E-Auto in der privaten Tiefgarage zu bekommen. Denn nur wenn alle Eigentümer zustimmten, durfte eine Lademöglichkeit eingebaut werden.
  • Das ändert sich jetzt: Ende März 2020 hat die Bundesregierung ein neues Gesetz beschlossen, demnach der Wohnungseigentümer den Einbau einer Ladevorrichtung in der Tiefgarage oder an einem Parkplatz auf dem Gelände der Wohnanlage verlangen kann. Die anderen Miteigentümer können anschließend nur noch über die Ausführung der Baumaßnahme bestimmen: Etwa über die Verwendung bestimmter Materialien. Ein einfacher Mehrheitsbeschluss soll für solche Entscheidungen ausreichen. Die Kosten für den Einbau und die Wartung der Ladestation trägt der jeweilige Antragsteller.